Bewerbung um Förderung und Anerkennung als Erprobungsraum

Seit Sommer 2020 werden zehn Initiativen als die ersten Erprobungsräume in der Rheinischen Kirche gefördert. Weitere acht Initiativen sind in der zweiten Bewerbungsphase im Juni 2021 als Erprobungsräume anerkannt worden.

Die nächste Möglichkeit einer Bewerbung wird es voraussichtlich erst 2022 geben.
Denn auch das Projekt als Gesamtes versteht sich als ein Erprobungsraum und so reflektieren und überarbeiten wir stetig die Prozesse…

Bis zur nächsten Bewerbungsphase ist es also noch eine recht lange Zeit. Darum ist es uns als Projektteam wichtig, darauf hinzuweisen, dass wir ganz unabhängig von Bewerbungsphasen gern die (Weiter)Entwicklung einer Idee beraten und begleiten. Nehmt jederzeit gern mit uns Kontakt auf.

 

Sieben Kennzeichen für Erprobungsräume

Manche fragen sich: Was sind eigentlich Erprobungsräume?
Auf diese sieben Kennzeichen haben wir uns – inspiriert von der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland – verständigt für Ideen und Initiativen, die wir in der Evangelischen Kirche im Rheinland als Erprobungsraum fördern können. Wer einmal reinschaut, welche geförderten Erprobungsräume es aktuell in der Rheinischen Kirche gibt, wird schnell merken, dass diese sieben Kennzeichen ganz unterschiedliche Ideen, Experimente, Formen des Kirche und Gemeindeseins ermöglichen. Wir sind gespannt auf eure Ideen..

1 * Gemeinde
In Ihnen entsteht Gemeinde Jesu Christi in neuen Formen.
2 * Durchbruch
Sie überschreiten die volkskirchliche Logik an mindestens einer der folgenden Stellen: Orientierung an einem Einzugsgebiet, an beruflich Mitarbeitenden, an einem Kirchengebäude.
3 * Evangelium
Sie eröffnen Menschen ohne positiven Bezug Zugänge zum christlichen Glauben.
4 * Kontext
Sie sind geprägt von einem bewusst gewählten Kontext.
5 * Freiwillige
In ihnen sind freiwillig Mitarbeitende an verantwortlicher Stelle eingebunden.
6 * Finanzen
Sie erschließen alternative Finanzquellen.
7 * Spiritualität
In ihnen nimmt gelebte Spiritualität einen zentralen Raum ein.

Ausführlichere Angaben zu den sieben Kennzeichen finden sich in der Förderrichtlinie.